Wie wir alle wissen, sind spontane Konzertbesuche häufig die besten. In diese Kategorie fällt auch das PPrincess Nokia Konzert, von der ich bis letzten Samstag drei Songs kannte. Rückblickend war die Atmosphäre während des ganzen Abends so friedlich, wie ich es noch nie in einem Konzertrahmen erlebt habe. Fast pilgerartig machten sich, vorrangig Girls, aus ganz Deutschland auf den Weg Richtung Karlstorbahnhof. Neben einem gut abgestimmten Set gab es eine bestens gelaunte Destiny, die zwischen den Songs Umarmungen verteilte und es sich auch nicht nehmen lies, nach ihres Auftritts noch mit ihren Fans zu tanzen. Hört euch mal durch ihre Diskografie, es lohnt sich! Außerdem verlinke ich noch eine Doku von The Fader, die alles ziemlich gut zusammenfasst.

Meine Meinung zu Lil Peep könnte man durchaus als gespalten bezeichnen. Einerseits verkörpert er auf den ersten Blick einen klassischen, Achtung, hängengebliebenen Fuckboy, was mich regelmäßig mit den Augen rollen lässt. Auf der anderen Seite gibt es aber einige Songs, wie zum beispiel The Way I See Things, die tiefer blicken lassen und mich zwingen, mein Bild nochmal zu überdenken. Außerdem schafft Lil Peep es, die Lines auf so eine spezielle Art zu reimen, dass sie sich blitzschnell im Kopf festsetzen. Der Rapper mit den Zuckerwattehaaren zählt zu einer Reihe “SoundCloud Phänomene”, bei denen ich gespannt bin, wie sie sich in Zukunft entwickeln.

Applaus bitte, auch ich habe es (endlich) geschafft Supersonic anzuschauen, eine wahnsinnig gute Doku über die Band Oasis. Neben dem stätigen Mitleid, dass ich für Noel empfand, ist die Dokumentation gespickt mit Liam Gallagher Zitaten, mit denen man mittlerweile ein ganzes Buch füllen könnte (und sollte!). Ich hab jede Sekunde mit einer Spannung verfolgt, wie es bei mir kein Thriller jemals geschafft hat. Ein besonderer Moment der Doku, an dieser Stelle keine Spoiler, ist mit dem Song Talk Tonight unterlegt, den ich diese Woche nicht aus dem Kopf bekommen habe und deswegen gerne in den Weekly Favorites verlinke.