Früher, in der Jugend, als wir noch vor Energie strotzten, der Sommer nicht anstrengender als der Winter und sowieso alles viel leichter war, galt das Erstellen von Mixtapes für einen wichtigen Menschen als wahrer Beweis der Liebe. Das Erstellen einer CD mit schwermütigen Liedern (Stichwort: I Miss You von blink-182) als wahrer Beweis einer Depression. Der Akt des Erstellens nimmt heute weniger viel Zeit in Anspruch, da Covercollagen nicht mehr minutiös aus alten NEONs zusammengestellt werden, die Anordnungen der Lieder nicht mehr unbedingt eine ganz wichtige Message beinhalten müssen und das stundenlange Suchen nach dem perfekten Youtube-Video, bei dem nicht nach Ende der Musik noch zwei Minuten Abspann läuft, wegfällt. Dennoch bleiben wir dem Zauber einer guten Abfolge von Musikstücken treu, widmen unsere Zeit heute jedoch eher dem Finden bereits fertiger Playlists, die wir heute mit euch teilen möchten. Diese kommen mit dem schönen Nebeneffekt, sich einer vollständig fremden Person so, so nah zu fühlen. Denn was verbindet den missverstandenen, musikaffinen 20-something-Idioten mehr als das beidseitige Kennen einer B-Seite des ersten Albums irgendeiner Underground-Band?

what could this be, zusammengestellt von Savannah Brown

IT’S COMPLICATED, zusammengestellt von Madelynn de la Rosa

COLD, zusammengestellt von Chelsea Wolfe

Little Green Bag, zusammengestellt von Arjen van Heuzen

Baby Blue – King Krule, zusammengestellt von Nicky Ryan