Die Festivalsaison ist bereits im vollen Gange und bei den ganzen Großveranstaltungen kann man schon einmal den Überblick verlieren. Eines unserer aller liebsten Festivals ist das Kosmonaut Festival in Chemnitz. Von der Band Kraftklub ins Leben gerufen überzeugt es mit abwechslungsreichem Line-Up, Badesee, angenehmer Größe und legendärer Aftershowparty. In diesem Post möchten wir euch Acts vorstellen, die wir im Timetable dreimal rot umkringelt haben. Wer noch kein Ticket hat, sollte sich schnell hier eines sichern, denn den Geheimtipp Status hat das Festival seit letztem Jahr endgültig abgelegt. Bis bald in Karl-Marx-Stadt!

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Drangsal

You better believe the hype! Letztes Jahr hatten wir das Vergnügen mit Drangsal über Einflüsse, zukünftige Projekte und Jürgen Domian zu sprechen (zu lesen hier). Seitdem ist einige Zeit ins Land gegangen, neben den Frisuren der Mitglieder hat sich doch einiges geändert. In der ersten Singleauskopplung von Harieschaim hatte Jenny Elvers die Ehre von Pfarrer Drangsal bekehrt zu werden und als Support von Kraftklub wurden zumindest ein paar Teeniefans traumatisiert. Nachdem Harieschain endlich draußen ist steht einem ordentlichen Festivalauftritt nichts mehr im Wege.

Okta Logue

Psychedelische anmutende Seventies Musik passt zum Sommer, wie Caprieis und Sonnencreme. Wie gut, dass Okta Logue aus Hessen uns genau diese auf dem Silbertablett servieren. Die Band tourte in den letzten Jahren mit Neil Young und Portugal. The Man durch die USA, auf dem Kosmonaut Festival haben sie ihr kürzlich erschienenes Album Diamonds And Despair im Gepäck. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

LGoony

LGoonys Grape Tape hat für die junge Generation von Rapkonsumenten eine neue Ära eingeleitet. Frei nach dem Motto weniger Doppelreime und mehr Swahh zeigte LGoony mit Aurora allen Hatern wie es zu funktionieren hat. Trippy Sounds, die man wohl am besten mit der Farbe lila assozieren kann. Live ist der Kölner auch wie von einem anderen Planeten, wir haben das bereits überprüft.

Wanda

Wanda spalten die Nation – Die einen sind fast manisch besessen von den Wienern, die anderen können nur noch mit den Augen rollen. Fakt ist, wer die Band einmal live gesehen hat wird so schnell nicht mehr von neuen Ohrwürmern retten können. Ein billiges Amore sparen wir uns jetzt mal, aber das sollte man sich dennoch auf keinen Fall entgehen lassen. Für uns sind Wanda eine der besten Livebands des vergangenen Jahres.

Cosmo Gang

Eine Sache, die wir am Kosmonaut Festival besonders schätzen, ist das abwechslungsreiche Line-Up. Neben Headlinern und Indie Darlings, sind auch genügend Rap Acts vertreten. Die Cosmo Gang darf, ja muss man fast als Kosmonaut Residents bezeichnen. Schnallt euch an, ihr werdet eine knappe Stunde in andere Sphären katapultieren und das mit Überschallgeschwindigkeit.

Die Nerven

Unsere Darlings aus Stuttgart, die Solo auf so vielen verschiedenen Pfaden wandern, dass selbst wir das nicht mehr ganz überblicken können. Die Feuilleton Lieblinge werden uns mit ziemlicher Sicherheit die volle Dröhnung Noise zum Besten geben. Pogo für die ganze Familie!

Juicy Gay

Erst neulich haben wir Juicy Gay als Support von LGoony in Heidelberg gesehen und es war direkt um uns geschehen. Seine Musik lässt sich schwer in eine Schublade stecken, bewegt sich irgendwo zwischen Sozial- und Szenekritik gepaart mit ganz viel Swahh. Musik ist Haram, WKM$N$HG und Sace Sace sind mindestens Nr. 1 Hits und wir können es kaum erwarten den jungen Rapper beim Kosmonaut Festival zu zelebrieren.

Frittenbude

Achja Frittenbude. Eine Band, die unsere frühe Jugend in vielen schönen Momenten musikalisch untermalt hat. Umso mehr freuen wir uns, unseren liebsten Bayern Export endlich mal wieder live zu erleben.