Verrückt wird’s, wenn Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi zum Konzert antreten. Seltsam vielleicht, aber auf eine positive Art und Weise. In jedem Fall beeindruckend und genial zu gleichen Anteilen.
So mit Sicherheit auch kommenden Sonntag ab 20:30 Uhr, wenn das Kollektiv, zu dem auch Käptn Peng (wer hätte es gedacht?) und dessen Bruder Shaban gehören, in der Göttinger musa unter Beweis stellen, wie witzig Wort, wie musikalisch Alltagsgeräte und wie unharmonisch herkömmliche Instrumente mitunter sein können.
Nachfolgendes Video sollte alle vorangegangenen Versuche, das verwirrt-exzentrische Etwas, das diese Musiker auf ihrem Debutalbum Expedition ins O hervorbringen, in Bild und Ton erklären.

Als Vorband gibt sich keine Geringere als Ofrin die Ehre. Genau wie Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi ist auch sie bei Kreismusik unter Vertrag.
Musikalisch erinnert sie an Sóley: die zarte Stimme und der leichte Akzent verleihen den eher schweren Beats und Rhythmen eine Leichtigkeit, wie sie auch bei eben genannter Isländerin zu finden ist. Ofrin wird ihr erstes Solo-Album The Bringer vorstellen, welches etwas weniger jazzig als seine Vorgänger, aber nicht minder gefühlvoll daher kommt.

Leider ist das Konzert bereits ausverkauft, doch hat jeder, der es nicht schaffen wird, sich mit dieser bunten Mischung aus Musikern auf die Reise zu begeben die Chance, in wenigen Tagen an dieser Stelle einen subjektiven Konzertbericht zu lesen. Yay!