Als festivalerprobte Marsmädchen haben wir in den letzten Jahren so ziemlich jedes bekannte Festival in Deutschland unter die Lupe genommen und festgestellt, dass die etwas kleineren Festivals oftmals die angenehmeren sind. Man muss das Konzert nicht über eine riesige Leinwand verfolgen, wird nicht andauernd von Leuten in Maskottchenkostümen belästigt und die Klosituation ist auch um einiges angenehmer. Dieser Beitrag soll all den Festivals gewidmet sein, die wir euch besonders ans Herz legen wollen. Keine Sorge, ein paar größere haben sich auch untergemogelt.

 

Sound of the forest

Das Sound of the forest ist ein Festival, dass wir 2015 besonders lieb gewonnen haben. Angenehme Größe, tolle Aftershowpartys und zu all dem noch eines der schönsten Festivalgelände überhaupt! Ihr könnt euer Zelt direkt am glasklaren Maarbachstausee aufschlagen. Nacht einer durchzechten Nacht empfehlen wir euch direkt eine Runde durch den See zu schwimmen, vielleicht habt ihr Glück und könnt Künstler bei den Forest Sessions beobachten.

Wo: Odenwald
Wann: 5.8. – 7.8.2016
Größe: Ca. 5.000 Besucher
Überzeugt mit: Marbachstausee, Fuchsbau, Kunst
Line-Up Lieblinge (bis jetzt): Lola Marsh, Say Yes Dog, Bonsai
Tickets: Gibt es für 57€ hier (Stand: 23.04.2016)

Kosmonaut Festival

Mit der Mission ihrer Heimatstadt Chemnitz wieder mehr Leben einzuhauchen wurde das Kosmonaut Festival von der Band Kraftklub 2013 zum ersten Mal veranstaltet. Von der DIY-Deko bis zum gemeinsamen Beer Pong mit Kraftklub selbst – Man merkt, mit wie viel Liebe dieses Festival realisiert wurde. Besondere Highlights sind die Comedybühne und das wunderbar abwechslungsreiche Line-Up. Achja, einen See plus Badeinsel gibt es hier auch!

Wo: Chemnitz
Wann: 24.06.-25-06.2016
Größe: Ca. 15.000 Besucher
Überzeugt mit: Diversität, Comedybühne, DIY-Charakter, Stausee
Line-Up Lieblinge (bis jetzt): Casper, Frittenbude und BOY
Tickets: Gibt es für 83€ hier (Stand: 23.04.2016)

Sziget Festival

Mit 400.000 Besuchern ist das Sziget zugegebenermaßen nicht ganz so familiär. Trotzdem möchten wir euch dieses Festival unbedingt als Alternative zu anderen größeren Festivals empfehlen. Von vielen wird es als eine Art Tomorrowland in cool beschrieben, es gibt zahlreiche Workshops, Theater und generell Kunst wohin das Auge reicht. Sollte man vom abwechslungsreichen Programm dennoch genug haben, kann man sich auf den Weg in die Innenstadt Budapests machen, die liegt nämlich in Fußnähe.

Wo: Budapest
Wann: 10.-17. August 2016
Größe: Ca. 400.000 Besucher
Überzeugt mit: Insellage mitten in Budapest, Art of Freedom, Internationalität
Line-Up Lieblinge (bis jetzt): Crystal Castles, Fidlar, Jake Bugg
Tickets: Gibt es ab 60€ hier (Stand: 23.04.2016)

Maifeld Derby

Festivals aus der Region liegen uns besonders am Herzen und was in Mannheim in den letzten Jahren hochgezogen wurde, ist einfach der Wahnsinn. Das Maifeld Derby hat sich als eines der Indie Festivals in Deutschland etabliert und überzeugt mit einem Booking, das selbst uns immer wieder überrascht.
Im Vergleich zu anderen Festivals dieses Genres hat das Maifeld Derby sich trotzdem seine Intimität bewahrt und zählt deswegen seit Anfang an zu unserern absoluten Lieblingsfestivals!

Wo: Mannheim
Wann: 3. bis 5. Juni 2016
Größe: Ca. 4.000 Besucher
Überzeugt mit: Parcours D’amour, Internationalität und Umweltfreundlichkeit
Line-Up Lieblinge (bis jetzt): James Blake, White Fence und Drangsal
Tickets: Gibt es für 85€ hier (Stand: 23.04.2016)

Juicy Beats

Dortmund mag nicht jeder direkt mit Festivalsommer verbinden, aber wir überzeugen euch eines Besseren. Mitten im Westfalenpark findet das Juicy Beats Festival nunmehr zum 21. Mal statt. Da wir den Ruhrpott besonders gerne mögen werden wir dieses Jahr auch mit von der Partie sein. Die Nähe zur Stadt überzeugt genau so wie die legendären Afterpartys.

Wo: Dortmund
Wann: 29. bis 30. Juli 2016
Größe: Ca. 50.000 Besucher
Überzeugt mit: Stadtnähe, Afterpartys und Kreativmeile
Line-Up Lieblinge (bis jetzt): Wanda, Drunken Masters und Rangleklods
Tickets: Gibt es für 75€ hier (Stand 23.04.2016)

Photo Credits:Antonia Verdier