Ferdinand, Andres, Jacob und Ronny kommen alle aus der Umgebung von Werdau. Früher spielten sie zusammen in der Band Neon Pingu Pussys, die eher einen “Schülerband-Charakter” hatte. Mit einem Mitglied weniger und dem Ziel eine neues, professionelles Album aufzunehmen war die Umbenennung in Baru ein logischer Schritt.
Bei Bandwettbewerben, wie “Mutti, wir spielen Melt!” oder dem Sennheiser Bandcontest konnten die Jungs schon große Erfolge erzielen. Auf ihrem Debütalbum Sailors of the City behandeln sie Themen, wie Aufbruchstimmung und Fernweh ohne dabei ihre Wurzeln zu verleugnen. Der Indiepop bekommt, dank der Synthie- und Elektrotönen, einen 80er Jahre Touch.
Sailors of the City wurde von Tobias Siebert produziert, der unter anderem auch Enno Burger und Me And My Drummer unterstützt. Bei ihren Albumaufnahmen lernten Baru die Band The Kilians kennen. Mit denen verstanden sie sich so gut, dass diese sie sogar mit auf Deutschlandtour nahmen.
Am 16.10 spielen Baru in der Scheune in Dresden und am 18.10. in Berlin im Lido, bei beiden Terminen werden sie von Still Trees unterstützt. Andere Termine und Neuigkeiten könnt ihr Barus Website entnehmen, oder ganz einfach bei Facebook vorbeischauen. Ein paar Lieder ihres Albums kann man sogar bei Soundcloud anhören, das komplette Album gibt es hier.

Wir wünschen euch viel Spaß bei unserem Interview:

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Wenn ich den Berufswunsch, den ich als Kind hatte, ausüben würde, dann wäre ich jetzt…
Jacob: Leider ein Taxifahrer. Im Endeffekt würde ich auch sehr viele Leute kennen lernen, aber hätte keine Lust, soviel Auto zufahren. Zumal ich selbst mit Navigationssystem den wohl peinlichsten Orientierungssinn überhaupt habe.
Andres: Lokomotivführer und würde feststellen, dass der Beruf nicht so fantastisch ist, wie man ihn sich als Kind ausmalt. Lustig, das Jungs immer mit irgendetwas fahren möchten. Wo ist der Astronaut unter uns?

Wenn ich mir eine noch so utopische Zukunft aussuchen könnte…
Andres: Wäre ich mit meinem zu einem mobilen Tonstudio ausgebauten Übertragungswagen unterwegs und würde in einer komplett befriedeten/wohlständigen Welt ungeahnte Geräusche und Eindrücke festhalten und in neue Songs umsetzen.

Wenn ich einen unendlichen Betrag an Geld zur Verfügung hätte…
Jacob: Wäre ich viel zu überfordert, um damit ernsthafte Pläne zu machen. Aber zuerst ne Weltreise.
Andres: Weltreise klingt super, da schließe ich mich an. Aber vielleicht sollte man mit so viel Verantwortung auch schauen was so verkehrt läuft. Das zählt dann sicherlich bei Jacob unter “viel zu überfordert”

Wenn ich eine Zeitmaschine besäße, würde ich…
Jacob: Mich in den 80er Jahren absetzen lassen. Die Musik geniessen und den Popper-Style ausleben. Und ich würde eine Band mit Namen “Depeche Mode” gründen. Andres: Ich würde glaube ebenfalls “rumreisen” und schauen wie es in verschiedenen Zeiten so aussah bzw. aussehen wird. Mal zurück zu den Dinos oder ab ins nächste Jahrtausend…wäre sicherlich äußerst spannend.

Wenn ich mein ganzes Leben nur noch ein Lied hören dürfte, wäre das…
Jacob: Wahrscheinlich Bloc Party mit This Modern Love. Alles drin, was ich will. Langsam, schnell, melodiös, melancholisch, tolle Stimme.
Andres: Ziemlich ätzend, weil mir der Song nach mindestens 2 Wochen zum Hals raushängt. Ist ja so, als gibt es jeden Tag nur noch Pommes und Pizza.

Wenn ich einen Musiker meiner Wahl (egal aus welcher Zeit) treffen könnte, wäre das…
Jacob: Freddy Mercury. Mit dem mal über Musik quatschen und jammen!
Andres: Die alten Klassiker sind natürlich extrem verlockend, aber ich würde gern mal Thom Yorke treffen.

Wenn ich mich in ein Tier verwandeln könnte, wäre das…
Jacob: Eine Katze. Unabhängig.
Andres: Wieso nicht gleich ein Tiger, Jacob? ;-)

Wenn ich nur noch ein Konzert in meinem Leben besuchen dürfte, wäre das…
Jacob: Muse. Auf jeden Fall etwas gigantisch-großes.
Andres: Radiohead und bitte komplett alle Alben über gefühlte 20 Stunden – geil.

Wenn ich die Wahl zwischen einem kleinen Auftritt vor meinen größten Fans und einem riesengroßen Auftritt vor einem weniger leidenschaftlichen Publikum hätte…
Jacob: Würde ich mich trotz allem für den riesengroßen Auftritt entscheiden, weil ich diese Leute erreichen will. Darum geht’s mir. Die größten Fans kommen auch auf die große Veranstaltung :-)
Andres: Ich denke das kommt ganz darauf an was den Moment besonders macht. Wenn es das 20 Festival im Jahr ist, dann ist natürlich das anschließende Privatkonzert ein unvergesslicher Abschluss.

Wenn ich mir eine Interviewfrage aussuchen dürfte, würde ich mich fragen…
Jacob: Was der Sinn des Lebens ist. Worauf “Leben” die Antwort wäre.